Aktuelle Anzahl Eigner: 52
Investitionsvolumen: 940.000 €

Eignergemeinschaft

Das Mehrzweck-Forschungsschiff Poseidon des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel wird durch die Verwertungsgesellschaft VEBEG des Bundes verkauft. Daraus entstand die Idee, dass sich Ärzte zu einer Eignergemeinschaft zusammenschließen, um das Forschungsschiff Poseidon zu kaufen und weiter zu betreiben. 
Dabei soll die Poseidon zum Tauch- und Expeditionsschiff umgebaut werden und neben den Forschern zukünftigen Passagieren eine Mischung aus Expeditionsreisen und Forschungsbegleitung bieten. Passgiere können dabei auf Wunsch aktiv in die Forschungsprojekte einbezogen werden. Bisher konnten nur Wissenschaftler, die an öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen beschäftigt waren, Projekt- und Fahrtvorschläge für die Poseidon einreichen.

Das neue Konzept sieht vor, dass zukünftig auch Forscher von NGOs die Labore der Poseidon für ozeanographische, meeresbiologische und geologische Arbeiten nutzen können. Als universelle Plattform ermöglicht das Schiff Forschungsprojekte in allen meereswissenschaftlichen Disziplinen und in allen Ozeanen.

Obwohl die Poseidon nicht mehr im Fokus steht, haben wir uns entschieden den Namen „Eignergemeinschaft Poseidon“ beizubehalten, anstatt den Namen der Eignergemeinschaft ständig nach dem aktuellen Schiffsnamen umzubenennen.

Wir suchen noch Ärzte/Ärztinnen und Mitstreiter als weitere Schiffseigner.


Den Eignern winken folgende Vorteile:

- Kostenlose Eignerkabine sowie Zusatzkabinen für Family and Friends
- Jährliches Eignertreffen und gemütliches Beisammensein
- Entscheidungsrecht bei Fahrtgebieten, Einsatz- und Forschungsprojekten

Forschungsschiff Poseidon

Die derzeitige Passagierkapazität der Poseidon sollte von 11 auf 33 Passagiere erhöht werden. Die Poseidon verfügt über fünf Labore (darunter je ein Nasslabor, Trockenlabor und Chemielabor) und ist u.a. mit Winden, Krane (darunter ein um 85° schwenkbarer Heckgalgen für bis zu 5 Tonnen Last) sowie einer Echolot­anlage ausgerüstet.

Die Forschungsprojekte sollen in Kooperation mit der Deutsche Allianz Meeresforschung durchgeführt werden und neues Wissen zu gesellschaftlich relevanten Fragen - wie etwa die Artenvielfalt in den Meeren oder zum Klimaschutz - liefern. Die Deutsche Allianz Meeresforschung hat zum Ziel, die lebenswichtige Rolle der Meere und Ozeane noch besser zu verstehen und wertvolles Wissen für die Gestaltung unserer Zukunft zu gewinnen.

Geplante Operationsgebiete in 2020/2021: Nord-West Passage, Barentsee, Franz-Josef Land, Spitzbergen, Hallifax, Kuba, Trinidad/Tobago, Jamaika, Panamakanal, Isla del Coco, Galapagos, Hawai, Neukaledonien, Süd-Georgien, Antarktis u.a.

Projektstand

Insgesamt haben sich bisher 51 Ärzte als Interessenten/potentielle Eigner gemeldet, von denen durchschnittlich jeder 20.000 Euro in unser erstes gemeinsames Schiff investieren will. Zwei Ärzte wollen jeweils 100.000 Euro einbringen.

Wir waren in den letzten Wochen sehr aktiv und haben viel recherchiert. IM Dezember 2019 hatten wir zudem einen Termin bei dem Reeder Briese in Leer, der die Poseidon betreibt.

Folgender Stand der Dinge:

  • Der evangelische Kirchentag hat beschlossen, dass die evangelische Kirche aktiv an der Flüchtlingsrettung teilnehmen soll, so dass die Kirche auf die Poseidon bietet
  • Die VEBEG hat die Poseidon zusätzlich bei Apolloduck eingestellt, eine internationale Verkausfplattform für Schiffe
    Es bietet daher zusätzlich eine ausländische Firma mit, die die Poseidon als Vermessungsschiff betreiben will
  • Das aktuelle Gebot liegt bei 850.000 Euro, die VEBEG erwartet einen Verkaufserlös von ca 1,5 Millionen Euro
  • Unabhängig des Verkaufserlöses ist die Poseidon für unser Zwecke nicht geeignet, da das Schiff sich nicht zum Umbau für bis zu 50 Passagiere eignet
  • Als Alternative wurde uns die Aquarius (das ehemalige Fischereiforschungsshiff Meerkatze) empfohlen, das Schiff liegt in Cadiz und ist wesentlich günstiger da es keine Interessenten gibt
  • Die Aquarius ist 17 Meter länger und einen Meter breiter und daher für unseren Zweck besser geeingnet
  • Die Aquarius kann zur Flüchtlingsrettung nicht mehr verwendet werden, da es einige Häfen in Italien und Spanien nicht mehr anlaufen darf
  • Laut Briese wird in 2020 das Fischereiforschungsschiff Walter Herwig III als weitere Alternative für unser Projekt von der VEBEG angeboten

Am 14.03.2020 fand das erste informelle Treffen der Gründungsmitglieder in Lübeck statt. Lebhaft wurde die geeignete Gesellschaftsform der Eignergemeinschaft diskutiert, wir haben uns auf eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (GmbH & Co. KGaA)  geeinigt. Die GmbH ist für das operative Geschäft zuständig, der Verein DocShip e.V. für die Forschungsprojekte im Rahmen des Citizen Science. Details zur Eignergemeinschaft finden sich in der Broschüre "Eignergemeinschaft Poseidon", downloadbar oben auf dieser Seite.

Projektskizze

Derzeit ist die Projektskizze in Arbeit, die Details zur:

- Eignergemeinschaft und Stimmrechte
- Return of Invest und Rendite
- Notwendigen Investitionen
- Gesellschaftsform Betreibergesellschaft
- Geplanter Umbau
- Steuerliche Betrachtung

enthält. Als Betreiber der Aquarius oder einem alternativen Schiff ist der gemeinnütziger Verein Docship e.V. vorgesehen, so dass sich das Investment sich als Spende eignet und die Eigner nicht haften müssen.

Da wir auf die Poseidon nicht mehr mitbieten (Gerbotsabgabe bis 31.01.2020), sind wir nicht zeitgebunden und ohne Eile. Eine Besichtigung der Aquarius ist für März 2020 geplant.

Es hat sich herauskristallisiert, dass es zur Poseidon genügend Alternativen gibt und die Anschaffung eines Schiffes das geringste Problem ist. Die Herausforderung ist es, das passende Schiff für unsere Nische "Forschungsreisen kombiniert mit Expeditionsreisen“ zu finden und die Umbau/Werftkosten zu stemmen.

Wir suchen noch Interessenten, die sich an dem Projekt beteiligen und Teil unserer Eignergemeinschaft werden wollen. Die Anzahl der Eigner ist auf 50 Ärzte/innen limitiert. Derzeit sind wir 51 Kollegen/innen, allerdings springen erfahrungsgemäß immer wieder Ärzte ab, je konkreter das Projekt wird.

Passenger Vessel Prof. Molchanov

Die Kollegen Jäger/Babilotte haben die Aquarius besichtigt und für unseren Zweck als sehr gut geeignet erachtet. Herausforderungen sind die Zulassung der Aquarius für mehr als 38 Passagiere, der damit verbundenen notwendigen Umflaggung und Neuzulassung als Passagierschiff sowie der nahezu komplette Umbau bei geschätzten 4-5 Millionen Euro Umbaukosten. 

Wir haben den Vorteil, dass uns inzwischen ein neues, für unseren Zweck geeigneteres Schiff angeboten wurde. Es handelt sich um die ehemalige Prof. Molchnaov.

Die Prof. Molchnov eignet sich für uns insofern besser, da das Schiff bereits die Zulassung für 54 Passagiere hat, eine höherer Eisklasse als die Aquarius besitzt und bereits als Expeditions-/Kreuzfahrtschiff in Betrieb ist. Wenn wir den angebotenen Kaufpreis von 5,5 Millionen Dollar der Prof. Molchanov reduzieren können, ist das immer noch günstiger als die Anschaffung der Aquarius und der notwendige Umbau.

Schiffseigner

  • 1. Dr. med. Ludwig Baesse Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 2. Dr. med. Thomas Berg Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 3. Dr. med. Gerd Borowski Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 4. Dr. med. Adonis Delinikolas Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 5. Dr. med. Klaus Diederich Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 6. Dr. med. Dominic Dischl Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 7. Dr. med. Matthias Elser Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 8. Dr. med. Thomas Diskowski Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 9. Dr. med. Knut Ehlen Geplante Einlage 10. - 20.000 Euro
  • 10. Dr. med. Michael Fendler Geplante Einlage 20.000 Euro
  • 11. Dr. med. Friedrich Freitag Geplante Einlage 20.000 Euro
  • 12. Dr. med. Martin Genau Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 13. Dr. med. Jochen Grimm Geplante Einlage 10 - 20.000 Euro
  • 14. Dr. med. Angela Haase Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 15. Dr. med. Peter Haders Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 16. Dr. med. Roman Haessler Geplante Einlage 30.000 Euro
  • 17. Dr. med. Rudolf Hinger Geplante Einlage 10. - 20.000 Euro
  • 18. Dres. Monika und Hans Hoffmann Geplante Einlage 10 - 20.000 Euro
  • 19. Sabine Johnstone Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 20. Dr. med. Thomas Kapp Geplante Einlage 15.000 Euro
  • 21. Jürgen Kärcher Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 22. Kai Kötter Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 23. Dr. med. Rainer Kutz Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 24. Dr. med. Claud Lange Geplante Einlage 20.000 Euro
  • 25. Prof. Dr. med. Jürgen Meister Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 26. Dr. med. Felix Meuschke Geplante Einlage 20.000 Euro
  • 27. Dr. med. Helmut Marczinkowski Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 28. Dr. med. Ludger Müller Geplante Einlage 20.000 Euro
  • 29. Dr. med. Frank Muschiol Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 28. Dr. med. Frank Moosig Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 30. Dr. med. Ingo Niemetz Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 31. Dr. med. Christoph Ochsenfahrt Geplante Einlage 10 - 20.000 Euro
  • 32. Dr. med. Hans Martin Oetiker Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 33. Dr. med. Matthias Parpart Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 34. Dr. med. Monika Puskeppeleit Geplante Einlage 20.000 Euro
  • 35. Dr. med. Wolfgang Rohden Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 36. Dr. med. Ulf Rosenbauer Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 37. Dr. med. Tim Rosenbauer Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 38. Dr. med. Markus Rosenbauer Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 39. Prof. Dr. med. Frank Siemers Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 40. Dr. med. Detlef Schmidt Geplante Einlage 20.000 Euro
  • 41. Dr. med. Yvonne Schmiedel Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 42. Dr. med. Martin Werner Schneider Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 43. Dr. med. Dirk Steinbrink Geplante Einlage 20.000 Euro
  • 44. Dr. med.Rolf Tetzlaff-Graham Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 45. Dr. med. Larissa von Paul Gerg Muschiol Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 46. Dr. med. Miriam Wellsandt Geplante Einlage 10.000 Euro
  • 47. Dr. med. Bettina Windrich Geplante Einlage 20.000 Euro
  • 48. Dr. med. Frank Winkler Geplante Einlage 10 -20.000 Euro
  • 49. Dr. med. Christoph Zeller Geplante Einlage 20 - 50.000 Euro
  • 50. Dr. med. Frank Zimmermann Geplante Einlage 10.000 Euro